Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Auch dieses Jahr ist damit zu rechnen, dass der Eichenprozessionsspinner für Schlagzeilen sorgt. Durch den relativ milden Winter ist 2019 mit besonders großen Populationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu rechnen. Das Problem: Die kleinen Raupen können aufgrund ihrer Brennhaare zum echten Gesundheitsrisiko für Mensch und Tier werden. Mithilfe unserer Industriesauger wollen wir Abhilfe schaffen – ökologisch intelligent und effizient. Denn im Gegensatz zu giftigen Sprühattacken ist das Absaugen der Raupen und Nester eine schonende und zugleich wirksame Methode. Besonders eignen sich hierfür Sicherheitssauger der Staubklasse H, wie etwa der ATTIX 965-0H/M SD XC.

Wie der Name des Eicheprozessionspinners schon verrät, hält er sich hauptsächlich an Eichen auf. Bei starkem Befall ist es aber durchaus möglich, dass sie sich auch an anderen Baumarten (z.B. der Hainbuche) aufhalten. Die Raupen durchlaufen fünf bis sechs Entwicklungsstadien bis zur Verpuppung.

Eiablage
Die Weibchen des Eichenprozessionsspinners legen unmittelbar nach der Paarung zwischen 100 und 200 weiße Eier von etwa einem Millimeter Größe ab. Meistens werden die Eier im Kronenbereich und an dünnen Ästen von Eichen abgelegt und durch ein Sekret getarnt. Der Embryo entwickelt sich bereits im Herbst zu einer fertigen Raupe und überwintert so bis Anfang Mai.

Bis zum zweiten Larvenstadium besitzen die Raupen noch keine giftigen Brennhaare und sind daher ungefährlich.

Schlüpfzeit des Eichenprozessionsspinner im April/Mai
Sobald die ersten Blätter der Eichen austreiben, schlüpfen Ende April/Anfang Mai die ersten Raupen des Prozessionsspinners. Die Raupen ernähren sich von den Blättern der Eichen. Die Raupen leben gerne gesellig und gehen zusammen auf Nahrungssuche. Hier laufen Sie wie bei einer Prozession hintereinander her, daher der Name Eichenprozessionsspinner.

Bereits ab diesem Stadium entwickeln sich die giftigen Brennhaare. Diese Härchen sind mit Widerhaken versehen und enthalten das Nesselgift Thaumetopein, welches für Tier und Mensch so gefährlich ist. Voll ausgebildete Raupen sind mit ca. eine halbe Million giftiger Brennhaare ausgestattet. Die sehr feinen Brennhaare der Raupen werden bei günster Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen.

Bau der Nester im Juni
Bereits im Juni fangen Eichenprozessionsspinner an, ihre typischen Raupennester aus Kot und alten Larvenhäuten an den Stämmen und Astgabelungen von Eichen zu bauen. Die Nester können bis zu einem Meter lang werden. Von dort gehen die Raupen Nachts auf Nahrungssuche und kehren am Morgengrauen wieder zurück in Ihre Gespinste. Diese Nester dienen den Raupen zur Häutung.

Verpuppung im Juli
Anfang Juli erfolgt dann die Verpuppung des Eichenprozessionsspinners. In dicht aneinandergedrängten Kokons im Gespinstnest verbringen die Raupen drei bis 5 Wochen Ihre Puppenruhe. Zu dieser Zeit stoßen die Raupen die giftigen Brennhaare ab. Diese werden allerdings in die Kokons mit eingewoben. Deshalb stellen die Gespinste selbst nach Jahren noch eine große Gefahrenquelle dar. Die Härchen sind selbst nach Jahren noch giftig und lösen bei Berührungen stets neue allergische Reaktionen aus.

Schlüpfzeit der Nachtfalter
Die Nachtfalter schlüpfen etwa Mitte August. In diesem Zustand sind die Falter für Mensch und Tier ungefährlich. Der unscheinbare Schmetterling fliegt bis Anfang September. Bereits in der zweiten Nacht nach dem Hochzeitsflug legen die Weibchen wieder Ihre Eier ab und der Kreislauf beginnt von vorne.

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Chemisches Verfahren
Hier gibt es bereits mehrerer Verfahren die angewandt werden. Zum einen können die Eichenprozessionsspinner durch Insektizide bekämpft werden, welche vom Boden oder aus der Luft auf die
Nester gesprüht werden. Dies ist aber nur vor dem dritten Larvenstadium effektiv, bei dem sich die Haare der Larven noch nicht entwickelt haben. Zu diesem Zeitpunkt sind die Raupen aber noch so klein, dass sie nur sehr schwer mit bloßem Auge zu erkennen sind. Und bereits größere Raupen sind nahezu resistent gegen den Einsatz von Giftstoffen. Zudem sind die negativen Auswirkungen der Insektizide auf die Umwelt und andere Tierarten nicht zu unterschätzen.

Thermisches Verfahren zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners
Als weitere Methode wird die thermische Bekämpfung eingesetzt, welche sehr arbeitsintensiv ist und viele Nachteile mit sich bringt. Durch das Abflammen der Raupen und Nester werden die feinen Härchen aufgewirbelt und verteilen sich in der Umgebung. Zudem besteht durch dieses Verfahren ein hohes Verletzungsrisiko für die Baumrinde der Eichen. Die hohe Brandgefahr in den trockenen Sommermonaten stellt ebenso ein hohes Risiko dar.​

Fazit
Maximale Sicherheit bei der Beseitigung von Eichenprozessionsspinnern kann nur der Einsatz eines Sicherheitssauger der Staubklasse H garantieren. Was genau für die Beseitigung von Eichenprozessionsspinnern zu beachten ist, haben wir Ihnen in unseren Tipps&Tricks zusammengefasst.

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Absaugen der Raupen mit dem Sicherheitssauger ATTIX 965.

Das 1m lange Rohr sorgt für den Sicherheitsabstand.

[Quelle: nilfisk.com]